|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Sunways halten 15.08.2002
LB Baden-Württemberg
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg empfehlen die Aktie von Sunways (WKN 733220) zu halten.
Der 51%-Anteil an MHH solle wie erwartet noch im 3. Quartal auf 100% aufgestockt werden. Die Finanzierung erfolge durch eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts. Da der Kaufpreis umgerechnet unter 1,0 Mio. Euro betragen solle, halte sich der eintretende Verwässerungseffekt in Grenzen. Allerdings würden die eingesetzten Sunways-Aktien keinem Lock-up unterliegen.
Ein in der Branche heiß diskutiertes Thema seien die Bundestagswahlen im September, da CDU/CSU und FDP sich kritisch gegenüber der Photovoltaik-Förderung geäußert hätten. Man gehe bei einem Regierungswechsel in der Tendenz von schlechteren Förderbedingungen aus, halte aber drastische Einschnitte unmittelbar nach den Wahlen für unwahrscheinlich.
In den kommenden Monaten seien Neuigkeiten hinsichtlich der geplanten Kapazitätserweiterung zu erwarten. Bis Mitte 2003 sollen 20 Mio. Euro in eine neue Produktion mit 22 MW zusätzlicher Kapazität fließen. Die Entscheidung über den Produktionsstandort solle bis ca. Oktober diesen Jahres gefällt werden. Für Fragezeichen sorge indes die Finanzierung. Angesichts des zusammen geschmolzenen Kassenbestands von 3,5 Mio. Euro (inkl. Wertpapieren) könnte eine weitere Eigenkapitalzufuhr nötig sein.
Mittelfristig von Bedeutung dürfte das Forschungsvorhaben "PROKON" sein, das sich mit der Entwicklung von Rückkontakt-Zellen beschäftige. Ziel sei eine Kostenersparnis bei der Zellenproduktion sowie eine verbesserte Ästhetik der Zellen für architektonisch anspruchsvolle Anwendungen. Sunways könne das Know-how aus der Fertigung der transparenten POWER Cell einbringen. An eine Serienfertigung der neuen Zelle sei aber nicht vor 2005 zu denken.
Das Unternehmen halte an seinen Planungen fest, im Gesamtjahr einen Umsatz von 33,8 Mio. Euro zu erreichen. Außerdem solle beim Konzernergebnis der Break-Even geschafft werden. Dies würden die Analysten angesichts der Marktschwäche in Deutschland im 1. Halbjahr für unwahrscheinlich halten. Zwar gebe es Signale für eine anziehende Nachfrage nach Photovoltaik-Systemen im 2. Halbjahr, allerdings rechne man nicht damit, dass MHH die Vorjahresumsätze übertreffen könne.
Das Zellengeschäft dürfte sich hingegen besser als im Vorjahr entwickeln, was auf die deutlich verbreiterte Kundenbasis zurückzuführen sei. Bis spätestens Anfang 2003, also etwas später als zunächst erwartet, solle der kontinuierliche Schichtbetrieb (24 Stunden/7 Tage) bei der Solarzellenproduktion eingeführt werden.
Insgesamt hätten die Analysten ihre Umsatzprognose gemäß der Marktentwicklung etwas nach unten angepasst. Diese würden nun von Erlösen in Höhe von 30,1 Mio. Euro ausgehen (alt: 34,2 Mio. Euro). Für den Gewinn je Aktie würden die Analysten weiterhin minus 0,04 Euro erwarten, da die Kostenentwicklung leicht positiver als von ihnen erwartet ausgefallen seien. Für das Jahr 2003 hätten sie ihre Prognosen, die schon bislang unter den Unternehmenszielen gelegen hätten, wegen der verschlechterten Marktsituation nochmals gesenkt. Dennoch würden ein positives Jahresergebnis weiterhin für erreichbar halten.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktie von Sunways mit "halten" ein.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|